Knysna - die Perle der Garden Route
Knysna gilt als die Perle der Garden
Route. An einer der größten Lagunen des Landes gelegen, ist die Stadt umgeben von immensen Urwäldern, ruhigen Seen und herrlichen weiten Stränden - ein Naturparadies ohne gleichen! Knysna ist zudem eine der sichersten Städte Südafrikas.
Von hier aus können Sie bequem die ganze Garden
Route erkunden und interessante Abstecher in die Kleine Karoo und das Hinterland jenseits der
Outeniqua Berge unternehmen. Wir helfen Ihnen dabei gerne mit Tips, Informationen und bei der Buchung!
In und um Knysna gibt es eine Vielzahl von Attraktionen für Outdoor-Enthusiasten: Abseiling, Golf, Kanufahren, Mountainbiking, Segeln, Wal- und Delphintouren, Reiten, Paragliding, Tauchen, Wasserski, Angeln, Wandertouren zwischen 30 Minuten und 12 Tagen - Sie haben die Wahl!
Knysnas Name – ”Neisna” ausgesprochen – geht vermutlich auf das Khoi-(= Hottentotten) Wort ”Xthuys Xna” zurück, was soviel wie ”der Platz, wo das Holz ist” heißt und als Bezeichnung für den Knysna River stand, der sich durch die dichten Urwälder und tiefe, an manchen Stellen völlig unzugängliche Schluchten windet, bis er schließlich in die
Lagune mündet.
Wanderer können dieses Paradies auf vielen Pfaden erkunden, am spektakulärsten natürlich auf den mehrtägigen Touren des Outeniqua Hiking Trails. Bereits die ersten Siedler des 18. Jahrhunderts wurden angezogen von der unvergleichlich schönen Natur um die große Lagune. Die schönste Farm erwarb 1770 Stephanus Terblans. Sein Besitz
”Melkhoutkraal” umschloß damals die gesamte Lagune. Nach Terblans‘ Tod wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer bevor es 1804 von dem Mann erworben wurde, der gemeinhin als der Gründer der Siedlung und des Hafens von Knysna gilt: George Rex.
Die offizielle Gründung der Siedlung Knysna datiert allerdings auf das Jahr 1825. 1851 wurde Knysna zu
einem Magistratssitz erklärt, 1881 zu einer Stadt. Der Hafen von Knysna wurde 1954 wieder geschlossen; zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Warentransport auf die Eisenbahnlinie verlagert, die 1928 in Betrieb genommen worden war. Die Eisenbahnstrecke Knysna – George wird noch heute weitgehend mit historischen Dampflokomotiven befahren. Der sog. ”Outeniqua Choe Choe”-Zug ist eine große Attraktion für Eisenbahnliebhaber; die Trasse führt durch die Wälder, entlang der Seenplatte
um Wilderness und über spektakuläre Küstenabschnitte und Flüsse: ein idealer Tagesausflug.
Der Versuch, neue Elefanten aus dem Kruger Park einzuführen, schlug fehl; die Tiere konnten sich nicht an die harten und feuchten Lebensbedingungen im Urwald gewöhnen. Bis vor kurzem noch ging man davon aus, das von der ursprünglichen Population allein eine über 50 Jahre
alte Elefantenkuh übrig geblieben sei – bis dann zu Beginn des Jahres 2000 die Geschichte zu kursieren begann, daß ein Forstarbeiter von einem jungen Elefantenbullen angegriffen worden sei!
Mehr über die Geschichte Knysnas können Sie in zwei kleinen Museen erfahren. Das bekannteste Buch über Knysna ist ein Roman über das Leben der Holzfäller und der Elefanten im 19. Jahrhundert: Daleen Mathees ”Circles in the Forest” erzählt die Geschichte eines Jungen, der im Wald
aufwächst und den alten Elefantenbullen ”Old Bigfoot” fürchten und respektieren lernt.
Knysna gilt heute als einer der attraktivsten und am schnellsten wachsenden Wohn- und Ferienorte in ganz Südafrika. Naturschönheit, moderates Klima, niedrige Kriminalität und ein ”laid back” Lebensgefühl ziehen mehr und mehr Menschen an. Trotz großer Unterschiede im Lebensstil und Einkommen funktioniert die Koexistenz der Bevölkerungsgruppen problemlos. Den größten Anteil
stellen hierbei die Mischlinge (sog. Coloureds), deren Muttersprache Afrikaans ist. Die zweitgrößte Gruppe sind die schwarzen Südafrikaner, von denen die meisten in dieser Region zu den Xhosa zählen. Die unternehmerische Aktivität wird noch weitgehend von der zahlenmäßig kleinsten Gruppe der Weißen getragen; viele von ihnen pendeln zwischen Kysna und Johannesburg. Insgesamt hat Knysna derzeit ca. 45 000 Einwohner. - Sie möchten ein wenig vom Alltag in Knysna sehen? Besuchen Sie z.B. die Oakhill School: hier wächst das neue Südafrika heran!



Knysna hat ein moderates Klima; im Hochsommer klettern die Temperaturen nur an wenigen Tagen über 30 Grad, im Winter sind die kältesten Nächte um 5 Grad kalt - am Tage und bei Sonnenschein sind jedoch auch im Juli und August Temperaturen um 18-20 Grad keine Seltenheit: ideal zum Wandern also!
Knysna bietet vielfältige Shopping-Möglichkeiten. Neben Textilien und Kunsthandwerk verdient die Möbelindustrie besondere Erwähnung: aus Yellowwood und Kerri Gum gefertigte Möbel von hoher
Qualität können hier sehr günstig erworben und zu erstaunlich geringen Frachtraten direkt nach Europa verschifft werden. Ein Geheimtip: wer sich einen exquisiten Oldtimer kaufen möchte, findet bei Frost Brothers eine umwerfende Auswahl - ebenfalls fertig zum Export vorbereitet!
Ein Tip von vielen: Erleben Sie die Lagune und den Indischen Ozean an Bord der Outeniqua. Auf der 50 Fuß großen
Segelyacht können Sie auch Sunset-Cruises unternehmen - mit Champagner und frischen Austern aus der Lagune!
Knysna bietet eine große Auswahl an Restaurants - vom Fischrestaurant an der Waterfront bis zum exotischen Restaurant mitten in den Wäldern des Phantom Forest. Beinahe jedes der besseren Restaurants bietet dabei auch Knysnas besondere Spezialität an: die Austern, die in der Lagune gezüchtet werden, und denen Knysna sogar ein Festival gewidmet hat.
Für
Nachtschwärmer gibt es mehrere Bars, eine Diskothek und eine Musikkneipe mit Live-Bands. Und - Knysna hat sogar eine eigene Brauerei: Mitchell’s Brewery, die einzige Privatbrauerei des Landes.
Wir empfehlen Ihnen gerne das Restaurant, das Ihrem persönlichen Geschmack entspricht - alle liegen in bequemer Nähe der Zauberberg Cottage!
Restaurants in Knysna
Marina und Hafen von Knysna
Knysna ist ein Eldorado
für Mountainbiker - hier starten bzw. enden nicht umsonst drei der beliebtesten (und härtesten) Rennen des Landes: im Juli das Knysna Mountainbike Race (mit Distanzen von 35-100 km), im September das Karoo to Coast-Rennen (100 km von Uniondale nach Knysna), und im März das international berühmte Cape Epic-Rennen nach Kapstadt: 9 Tage, 900 km Distanz und 16 000 Höhenmeter!
Wenn Sie es nicht gleich
ganz so anspruchsvoll angehen lassen wollen, dann finden Sie in den Wäldern um Knysna eine Vielzahl von leichten bis mittelschweren Touren, darunter die wohl spektakulärste des Landes: die 24km lange ‘Red Route’ von Harkerville, die durch den Urwald und entlang der Steilküste führt und atemberaubende Ausblicke bietet. ehrere Verleiher in Knysna bieten Räder an.
Mountainbiking
Velaphi Mzimba Xhosa Woman II
Knysna hat nicht nur die höchste Anzahl von
Künstlern pro Einwohner - sondern auch eine große Auswahl an Kunstgalerien; darunter die berühmte Knysna Fine Art Gallery, in der Sie nicht nur lokale Künstler vertreten finden, sondern auch international bekannte Maler und Bildhauer. Wenn Sie an Landschaftsmotiven interessiert sind oder
selber einen Malkurs machen möchten, dann besuchen Sie die Dale Elliot Gallery.
Weitere Tips und Links zu Aktivitäten in und um Knysna
Ein eigenes Kapitel in der Geschichte Knysnas muß den Bewohnern der Urwälder gewidmet werden: nämlich den berühmten Waldelefanten und den Holzfällern, die dort unter unglaublich harten Bedingungen die riesigen, bis zu eintausend Jahre alten Yellowwoodbäume schlugen. Die Urwälder - sie sind gut 80 000 Hektar groß - stehen heute unter
Naturschutz und man kann noch viele herrliche Baumriesen bewundern; das Schicksal der Elefanten hingegen scheint besiegelt. Anfang des 20. Jahrhunderts noch gab es eine stattliche Herde, gegen Ende der 80er Jahre hingegen waren die Tiere beinahe ausgerottet.
In und um Knysna finden Sie eine Vielzahl von Naturreservaten - vom Pledge Park im Zentrum der Stadt
und dem Goukamma Naturreservat, das sich 15 Kilomter entlang der Küste erstreckt, über die geschützten Urwälder und die Küstenregion mit ihren einmaligen Wanderstrecken.
Im Winter lohnt die Erkundung des größten Reservates von allen: an den Küsten des Indischen Ozeans vor Knysna tummeln sich dann die Wale, die jährlich zum Kalben kommen.
Naturreservate in und um Knysna
Der Strand im Goukamma Nature Reserve
Knysnas beliebteste Badestrände liegen 10-15 km westlich vom Ortszentrum an der Bucht zwischen Brenton on Sea und Buffalo Bay, dem Surferparadies am Indischen Ozean. Unsere Strände
sind sauber und meist so gut wie menschenleer ... hier können Sie Ihre Seele baumeln lassen!
Der Strand zwischen Brenton und Buffalo Bay
“The Wild Side”, Buffalo Bay
Sie mögen es lieber etwas beschaulicher? Dann wandern Sie entlang der weiten Strände oder erkunden Sie den einheimischen Urwald -
auf eigene Faust oder mit einem ortskundigen Führer. Oder lassen Sie sich beim Sunset Cruise auf der Lagune mit Austern und Champagner verwöhnen.
Golf
Mit Pezula und Simola verfügt Knysna über zwei Weltklasse-Golfplätze mit einmaliger Lage und luxuriösem Ambiente. Mehr “down to earth”, aber nicht minder beliebt ist der alte Knysna Golf Course an der Lagune.
Segeltörns und Chartertouren
In den Urwäldern von Knysna und entlang der Steilküsten und Strände erstrecken sich viele Wanderwege, auf denen Sie die unvergleichliche Schönheit der Natur entlang der Gardenroute erforschen können. Nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt werden Sie kaum noch auf einen Menschen stoßen - bringen sie also unbedingt Rucksack, Wanderstiefel und Ihr Fernglas mit, wenn Sie ein Naturliebhaber sind!
Wale, Delphine und Robben beobachten
Wale - die sog. ‘Southern Right Wales’ - kann man entlang der afrikanischen Südküste vor allen Dingen in den Winter- und Frühlingsmonaten beobachten, also von etwa Mai bis Ende Oktober. Delphine und Robben dagegen können Sie bei Knysna und in der nur 35km entfernten Plettenberg Bay ganzjährig sehen - zum Teil sogar direkt von der Küste aus, wie hier von Robberg Island, einer
Halbinsel bei Plettenberg.
Mehrere Charterunternehmen bieten Exkursionen zum Whale Watching von Knysna und Plettenberg Bay aus an.